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Bischof Mixa ist zurück in Augsburg und wird von Glaubensbrüdern mit Schmutz beworfen! Journalist bedient sich Lügen, um Bischof zu denunzieren!



Wenn Bischof Mixa wieder seine Dienstwohnung bezieht, bleibt das natürlich nicht unbemerkt und noch weniger unkommentiert. Kaum taucht der Name Mixa in der Presse auf, kommt von allen Seiten ein Gewitter an Kommentaren, Anschuldigungen, Vermutungen und Beleidigungen. Von allen Seiten meint hier wirklich von allen Seiten, nicht nur von Kirchen- und Religionskritikern, sondern auch aus der Politik und vor allem aus der Kirche selbst. Dr. Deckers, promovierter katholischer Theologe und Reporter der FAZ meldet sich zu Wort und verbreitet, dass der Vatikan eine öffentliche Feier zum 40jährigen Priesterjubiläum von Mixa verboten hat. Nachfragen bei der Glaubenskongregation in Rom haben ergeben, das das schlicht und ergreifend nicht wahr ist! Auch sein kommissarischer Nachfolger, Bischof Anton Losinger, teilt der Öffentlichkeit mir, dass er dem Bischof, seinem ehemaligen Förderer, schon die Unterstützung versagte, als der Rücktritt noch gar nicht verfasst war.

All das eröffnet viele Fragen, die großteils ohne Antwort bleiben.

Die Kirche ist eine sehr große Institution, mit zehntausenden von Angestellten allein in Deutschland. Jeden Sonntag gehen mehr als vier Millionen Menschen in deutsche Kirchen zum Gottesdienst. Natürlich sind in so einer Organisation Reibungen vorprogrammiert. Aber ist die Kirche überhaupt eine Organisation?

Das Ziel der Kirche ist eigentlich die Menschen geistig für das Leben nach dem Tode vorzubereiten, dass sie nach den zehn Geboten leben und möglichst gute und reine Mensch werden, um nach dem Tod erlöst zu werden und in den Himmel zu kommen. Die Kirche ist kein Unternemen und auch keine Organisation! Sie möchte moralische Instanz der Welt sein, da muss man andere Maßstäbe anlegen.

Ein Kernpunkt der kirchlichen Lehre ist die Nächstenliebe, die gerade in der heutigen Zeit intensiv von der Kirche gepredigt wird. Wo ist im Moment in der Kirche die Nächstenliebe? Die höchsten Würdenträger der Kirche in Deutschland bewerfen sich gegenseitig öffentlich mit Schmutz! Von Nächtenliebe oder Respekt vor einander oder vor dem Amt, das sie bekleiden, ist im Moment nicht viel zu sehen!

Wenn nicht einmal die Kirche es schafft ihre unterschiedlichen Meinungen mit Achtung und Respekt untereinander zu klären, anstatt sich wie Politiker verschiedener Parteien zu gebärden und zu bekämpfen, wie will sie dann ihre Werte an die Basis glaubhaft vermitteln? Wie kann es die Kirche zulassen, dass eine derartige mediale Kampagne gegen einen ihrer hochrangigen Mitbrüder inszeniert wird, ohne dass sie Zusammenhalt demonstriert und sich wirkungsvoll zur Wehr setzt? Schafft das Vertrauen?

Das Vertrauen in der Kirche ist nicht durch Bischof Mixa verloren gegangen, sondern durch die Erkenntnis, dass die Kirche sich selbst von innen her bekämpft. Millionen Gläubigen ist ein großes Stück Identifikation verloren gegangen. Das Vertrauen kann nur wiederhergestellt werden, wenn die Kirche Einheit und Stärke demonstriert. Es ist wichtig, dass es unter dem Mantel der Kirche Vielfalt und verschiedene Strömungen gibt, aber sich alle respektieren und akzeptieren. Einer ist konservativer, der andere weltlicher, jeder muss das Gefühl der Berechtigung haben, sofern er sich der Lehre der Kirche und des Papstes unterordnet. Wenn diese Grundordnung ins Wanken gerät, dann müsste sich die Kirche komplett neu aufstellen und eine weitere Spaltung wäre die Folge.
 


Keine Missbrauchsbeauftragten, Untersuchungsausschüße oder Laiengruppen können den Gläubigen verlorenes Vertrauen zurückgeben. Sie können höchstens das Ansehen bei Nichtgläubigen stärken.
 Die deutschen Bischöfe müssen den Gläubigen wieder Halt geben und selber christliche Werte verkörpern und vorleben, nur dann kann die Kirche ihre Krise überwinden. 

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