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Die Gewaltbereitschaft gegen Polizeibeamte steigt. Laut Polizeigewerkschaft werden bundesweit täglich zwei Beamte krankenhausreif geschlagen. Das ist wirklich erschreckend. Früher galt ein Schutzmann doch immer als unantastbar. Man war froh, wenn er abends unter der Laterne stand und für Ordnung sorgte.

Heute hat sich das Bild des Polizisten im Alltag aber geändert. Wenn sich ein Polizist nähert, belangt er einen entweder wegen Ruhestörung oder drückt einem einen Strafzettel wegen irgendetwas in die hand. Da können die uniformierten Damen und Herren gar nichts dafür. Dienst ist nunmal Dienst. Dass dadurch aber nicht gerade ihr Image aufpoliert wird liegt auf der Hand. Die Polizei verkommt mehr und mehr zu einer Kontroll- und Belehrungseinheit als zu einer Schutzeinheit.

Natürlich entschuldigt das nicht Gewalt oder beleidigendes Verhalten. Aber mal ehrlich - wer hat sich nicht schon einmal gewünscht dem Besserwisser von Polizisten, der einem gerade mitgeteilt hat, dass man 5 kmh zu schnell gefahren ist, so richtig eine zu verpassen? Vielleicht sollte die Politik an dieser Stelle eingreifen, den Polizisten wieder zum Schutzmann, bzw. wirklichen Freund und Helfer machen und sie nicht zu penetranten Paragraphenreitern verkommen zu lassen.


Bild: Polizei München



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