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Die freiburger Staatsanwaltschaft  ermittelt gegen den Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert. Er soll über Kindesmißbräuche bescheid gewusst haben und einen beschuldigten Pater weiter beschäftigt haben.

Einen faden Beigeschmack hat die Geschichte. Schließlich war es Zollitsch, der Mixa öffentlich zum Rücktritt aufforderte und Gerüchten Zufolge eigenhändig den Papst überredete das Rücktrittsgesuch Mixas anzunehmen. Jetzt steht er selber am Pranger und kann hoffen, dass die Bischofskollegen ihm mehr Rückhalt geben, als er es gerade erst getan hat. Folgt man Zollitschs Argumentation in der Causa Mixa, dann kann er auch seinen Hut nehmen, wenn auch nur ein Funken Wahrheit in den Vorwürfen steckt. Denn er hat sie sofort allesamt bestritten. Nach offiziellen Aussagen des Bistums will und kann er von nichts etwas gewusst haben und hat sich in jedem Fall vorbildlich verhalten.

Wie die Geschichte auch enden mag - die katholische Kirche kommt einfach nicht aus den negativen Schlagzeilen heraus. Jeder Bischof sollte gewarnt sein. Wer sich zu weit aus dem Fenster lehnt, könnte schnell der Nächste sein. Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass man nicht über jeden irgendeine unangenehme Geschichte hervorkramen kann.

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