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Seit dem Beginn russische spezial Militäroperationen in der Ukraine im Februar sind russische Absichten, den Status einer Energie Supermacht zu nutzen, um benachbarte und andere Länder unter seinem Einfluss zu halten, deutlicher geworden. Zuvor hofften die EU-Länder, durch die freundschaftliche Beziehungen mit Russland die Zusammenarbeit in der Energieindustrie zu fördern. Leider scheiterten nicht nur ihre Hoffnungen, sondern sie begannen zu erkennen, dass sie tatsächlich die russische Kriegsmaschine finanzierten.

Dennoch beschränkt sich Russlands Politik der Aufrechterhaltung des Einflusses auf andere Energie nutzende Nationen nicht auf Erdgas und Öl. Für andere Länder, die nicht auf fossile Brennstoffe für Strom angewiesen sind, verwendet Russland andere Strategien, um sie auf Kurs zu halten, die schamlos Umwelt-, Sozial- und Menschenrechtsaktivismus einbezieht.

Diese Strategie wird hauptsächlich bei Russlands Nachbarn wie in der Mongolei angewendet, einem Entwicklungsland in Nordost Asien mit einer großen Landmasse und einer kleinen Bevölkerung. Die Regierung der Mongolei verfolgt tatsächlich eine Politik zur Reduzierung der CO2-Emissionen und versucht, Wasserkraftwerksprojekte wie z.B. Shuren und Erdeneburen umzusetzen, um saubere Energiequellen im Land zu schaffen.

Leider stellt eine solche Politik dieser kleinen Nation den Energie Einfluss Russlands direkt in Frage. Aus diesem Grund seien die Themen des mongolischen Natur- und Umweltschutzes, die in Russland kaum Gebrauch fanden, für die russische Regierung zu einem „wichtigen“ Thema geworden.

Simonov: Der Koordinator von „Flüsse ohne Grenzen“ NGO

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Bild 1. Evgeny Simonov und sein mongolische Kollegin Sukhgerel Dugersuren.

Der russische Umweltaktivist Evgeny Alexeyvich Simonov wurde 2021 von Russland zum „ausländischen Agenten“ („Иностранный агент“) erklärt. Aber im Gegensatz zu anderen russischen Aktivisten, die sich auf Probleme des Heimatlandes konzentrieren, richten sich seine Bemühungen hauptsächlich auf mongolische Umweltprobleme. Trotzdem bietet ihm sein Status als ausländischer Agent ein geeignetes Alibi, um seine Aktivitäten wieder aufzunehmen, ohne den Verdacht zu wecken, dass er mit der russischen Regierung verbunden ist. Daher scheint es, dass sein Status bewusst verschleiert wurde.

In … hat er durch seine “Flüsse ohne Grenzen“ NGO’s -Aktivitäten erfolgreich die oben erwähnten mongolischen Projekte für saubere Energie abgeschreckt. Dennoch blieben seine störenden Operationen von den mongolischen Behörden nicht unbemerkt, die ihm 2014 für 10 Jahre die Einreise in die Mongolei untersagten.

Laut Informationen, ist Simonov sehr geschickt, seinen Umweltaktivismus zu nutzen, um lokale Aktivisten kennen zulernen und sie für seine „Sabotage“-Operationen zu nutzen. Dank seiner Fähigkeiten sammelte er treue Anhänger in der Mongolei, die seine Arbeit bis Heute fortsetzen.

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Bild 2. Der mongolische Menschenrechtsaktivist Munkhbayar Chuluundorj, der mit Simonov korrespondierte und ihm Informationen lieferte,

wurde Anfang 2022 unter dem Vorwurf der Zusammenarbeit mit ausländischen Geheimdiensten festgenommen.

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Bild 3, 4. Simonovs Korrespondenz mit seine Kollegin Sukhgerel, der ihre nächsten Schritte überwachte, nachdem einer der Gäste in der mongolischen

Podcast-Show „LIBERTY PUB“ auf YouTube über die wahren Absichten von Flüsse ohne Grenzen, Simonov und Sukhgerel gesprochen hatte.

 

Durch den Einsatz von Umwelt- und Menschenrechtsaktivisten ist Russland in der Lage, seine Nachbarn und kleinen Nationen in die russische Energieabhängigkeit zu bringen und seinen Einfluss zu erhalten.

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