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Nach längerer Pause fand wieder eine Sitzung des „Arbeitskreis Migranten“ statt. Prof. Dr. med. Vallabh Patel (Referent für Integration und soziale Stadt, der Stadt Neuburg) begrüßte besonders herzlich die neuen Teilnehmer, besonders deswegen weil es sich bei diesen Personen um „Multiplikatoren“ und Schlüsselpersonen handelte.

bild bei nosvox

Prof. Dr. med. Patel mit seiner Ehefrau Ute Patel-Missfeldt

Es wurden sehr viele Projekte anvisiert. Erfreulich war auch, dass Herr Al-Khatib vom Landratsamt dabei war, so dass eine Zusammenarbeit auf Landkreisebene organisiert werden kann.

Patel bedauerte zugleich, dass sehr wenige von den Einheimischen dabei waren; einige hatten sich aber wegen anderer Verpflichtungen entschuldigt.

Es wurden mehrere Projekte vorgestellt. Z. B.

1. Frauenbadetag, wo auch muslimische Frauen teilnehmen können.

2. Fotoausstellung als Wanderausstellung mit dem Thema „Wie habe ich früher gelebt? (Bilder aus der ehemaligen Heimat) Wie lebe ich jetzt?   (Die erste Sitzung dieses Arbeitkreises fand bereits am 26.7.2010 statt).

3. Stadtrundfahrt für ältere Migranten (damit sie die Stadt kennenlernen.)

4. Gemeinsame interkulturelle Abende.

5. Interkulturelle Filmabende. Der Filmfestival im Jahre 2008 war ein voller Erfolg. Ansprechpartner: Frau Rohini Shukla-Feifel und Herr Vo Quoc Hung.

6. Besuch des „Hunderwasserturms“ in Abensberg.

7. Bildersuchfahrt für Jugendliche mit dem Ziel: Heranführung an die örtliche Kultur.

8. Verschiedene Vorträge: u. a.

8.1. Warum trage ich Kopftuch?

8.2. Vortrag über den Islam.

8.3. Was haben die Religionen gemeinsam?

 Patel schloss die sehr produktive Sitzung in der Hoffnung, dass es vielleicht doch noch gelingt, eines Tages einen „Migrantenbeirat“, sowie in anderen Städten, einzurichten, statt nur eines „Arbeitkreises Migranten“ Wir hätten Institutionen wie Seniorenbeirat, Jugendparlament etc. aber bei einem Bevölkerungsanteil von 20 Prozent, haben die Migranten kein entsprechendes Podium. Das sei sehr bedauerlich.

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