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Am 28.01.2012 fand zum 43. Mal Europas größtes Winterschwimmen in Neuburg an der Donau statt. Glücklicherweise damals noch bei milden Temperaturen, eine Woche später hat es klirrende -14 Grad!

Knapp 1800 Schwimmer stürzten sich pünktlich um 13 Uhr mit dem Startschuss in die Donau. Mit dabei waren diesmal wieder neben zahlreichen lokalen Firmen und Vereinen (wie z. B. den Schafkopffreunden Neuburg e.V.) auch befreundete Wasserwachten und weit hergereiste Winterschwimmer.
Außerdem haben sich auch wieder mehrere Eisschwimmer eingefunden, die eine verkürzte Strecke nur in Badehose/-anzug bekleidet zurückgelegt haben. War ja dieses mal gar nicht so kalt: Lufttemperatur zumindest über Null (wenn auch nur knapp) und das Wasser hatte auch immerhin so seine zwei bis vier Grad (das muss reichen).

Seinen Ursprung hat diese Tradition im Jahr 1970 genommen, als acht Wasserwachtler sich das nasskalte Vergnügen anmuteten. Damals war es aber noch als eine Übung für die Rettungstaucher angedacht, um die Einsatzfähigkeit auch bei eisigen Temperaturen zu beweisen. Mittlerweile hat sich diese Veranstaltung zu einem festen Bestandteil der Neuburger Kultur geprägt und findet mit zahlreichen Zuschauer bei fast jedem Wind und Wetter begeisternden Anklang!

Traditionell wird diese Veranstaltung auch gerne dazu verwendet, um mit kreativen selbstgebauten Flößen und ähnlichem auf aktuelle Themen und die politische Lage in einem mehr oder weniger satirischen oder ironischen Sinn hinzuweisen:

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Da fragt der Willi noch unbedarft die Maja „Sollen wir für 2013 einen Kalender kaufen?“. Darüber muss man schon eine Sekunde lang nachdenken, um die Assoziation mit dem Maya-Kalender zu bekommen, in dem angeblich für Ende 2012 ein Weltuntergangstag erkennbar ist.

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Am Ende der Schwimmstrecke wird man dann gleich mit einer heißen Suppe versorgt. Wobei diesmal auch ein kaltes Bier seine Berechtigung gehabt hätte. Man muss doch ganz schön paddeln, wenn man ein etwas größeres Gefährt mit dabei hat, um es gerade ausgerichtet und in der Strömung halten will. Das ist echt anstrengend und dick eingepackt in einen Taucheranzug ist man da doch auch ins Schwitzen gekommen.

Am Abend findet dann noch ein gemeinsamer Donauschwimmerball mit allen Teilnehmern statt wo in ausgelassener Faschingslaune gefeiert wird.

Rundum eine gelungene und sehr zu empfehlende Veranstaltung!

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