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662. Bodenverunreinigung nach versuchtem Dieseldiebstahl – Aschheim
Am Sonntag, 09.05.2010, gegen 20.55 Uhr, beobachtete ein Anwohner, wie zwei Männer aus einer an der Autobahntangente B 471 abgestellten Baumaschine Diesel abzapften. Nachdem diese bemerkt hatten, dass sie beobachtet werden, flüchteten sie mit einem Pkw, an dem polnische Kennzeichen angebracht waren.

Daraufhin verständigte der Anwohner die Polizei. Als diese am Tatort eintraf, stellte sie fest, dass der Schlauch zum Ablassen des Diesels noch im Tank der Baumaschine steckte und hierüber Diesel ins Erdreich plätscherte. Die ausgelaufene Menge Dieselkraftstoff wird auf mehrere hundert Liter geschätzt. Näheres ist hierzu noch nicht bekannt. Die freiwillige Feuerwehr Aschheim war vor Ort und versuchte eine Ausbreitung des Kraftstoffes zu unterbinden.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
663. Rentnerin fährt aus Unachtsamkeit gegen geparkten Lkw und verletzt sich dabei schwer – Pasing
Am Sonntag, 09.05.2010, gegen 17.15 Uhr, fuhr eine 63-jährige Münchnerin mit ihrem Pkw auf der Agnes-Bernauer-Straße stadtauswärts. Auf Höhe des Anwesens Agnes-Bernauer-Straße 237 stieß sie aus Unachtsamkeit frontal gegen einen dort vorschriftsmäßig geparkten Lkw-Sattelauflieger. Hierbei schob sich ihr Pkw regelrecht unter den Anhängeraufbau des Lkws.

Mit Hilfe von Passanten konnte die Rentnerin selbst aus ihrem total beschädigten Pkw aussteigen. Obwohl die Rentnerin anfangs angab, dass ihr nichts fehle, wurde sie zur weitergehenden Untersuchung mit dem Rettungsdienst in ein Münchner Krankenhaus gebracht.

Ihr Pkw musste durch die Berufsfeuerwehr München geborgen werden. Am Sattelauflieger entstand leichter Sachschaden.

Die Agnes-Bernauer-Straße wurde wegen der Unfallaufnahme und der Bergung des Pkw für ca. 90 Minuten komplett gesperrt. Der Verkehr wurde durch die Polizei großräumig umgeleitet. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.



664. Gefährliche Körperverletzung durch vier Jugendliche – Kirchheim
Am Freitag, 07.05.2010, gegen 21.40 Uhr, hielt sich ein 16-Jähriger aus Poing auf dem Parkplatz der Grundschule Kirchheim, gegenüber dem Jugendzentrum, auf. Hier traf er auf drei bis vier bislang unbekannte Jugendliche, die ihn ohne erkennbaren Grund zusammenschlugen. Anschließend flüchteten die Täter in Richtung S-Bahnhof Heimstetten. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb bislang ohne Erfolg.

Der 16-jährige Junge wurde durch den Rettungsdienst zur stationären Beobachtung in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Er erlitt diverse Prellungen, eine Gehirnerschütterung und verlor ein Stück eines Schneidezahnes.


665. Schadensträchtiger Einbruch in Einfamilienhaus – Harlaching
Am Sonntag, 09.05.2010, 17.15 Uhr – 22.30 Uhr, überstiegen bislang unbekannte Täter den Gartenzaun eines Grundstückes in Harlaching. Anschließend kletterten sie auf den Balkon des Einfamilienhauses und brachen dort ein Fenster auf. Beim Durchsuchen des Hauses fanden die Täter den Tresor der Familie, den sie noch am Tatort aufbrachen. Aus diesem wurde Schmuck im Wert von mehreren Zehntausend Euro entwendet. Die Täter konnten unerkannt vom Tatort flüchten.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


666. Taschendieb festgenommen – Altstadt
Am Samstag, 08.05.2010, um 05.55 Uhr, fiel zivilen Beamten der Polizeiinspektion 11 (Altstadt) ein 40-jähriger Bulgare in der Innenstadt auf, weil er eine Geldböse, die offensichtlich einer Frau gehörte, in der Hand hatte. Bei der anschließenden Kontrolle behauptete der Bulgare, die Geldbörse gefunden zu haben.

Die Eigentümerin der Börse konnte aufgrund ihrer Ausweispapiere rasch ausfindig gemacht werden. Es handelte sich um eine Diskothekenbesucherin, die angab, dass ihr die Geldbörse aus ihrer Handtasche entwendet worden war.

Der 40-jährige Bulgare ist bereits einschlägig wegen Taschendiebstahls in Erscheinung getreten. Er wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl.



667. Versuchte sexuelle Nötigung – Altstadt
In den Abendstunden des Freitags, 07.05.2010, hielt sich eine 47-jährige Münchnerin in einer Kneipe in der Altstadt auf. Als sie diese gegen 18.45 Uhr verlassen hatte und zu Fuß am Oberanger entlang lief, wurde sie auf Höhe des Anwesens Oberanger Nr. 47 überfallartig von einem bislang unbekannten Täter angegriffen. Dieser schlug der 47-Jährigen mit der Faust ins Gesicht, so dass diese zu Boden stürzte. Anschließend beugte er sich über die Frau, beschimpfte sie und versuchte sie im Brust- und Schrittbereich zu berühren. Aufgrund der heftigen Gegenwehr der Geschädigten und ihrer lauten Schreie ließ der Täter von ihr ab und flüchtete in unbekannte Richtung.

Nach der Tat begab sich das Opfer zur Arbeitsstelle ihres Mannes und verständigte von dort die Polizei. Die eingeleitete Fahndung nach dem Täter verlief erfolglos.

Die Ermittlungen des Fachkommissariats dauern an.

Täterbeschreibung:
Männlich, 180 cm, ca. 35 Jahre, schlank, sprach gebrochenes Deutsch, Bekleidung: Helle Stoffjacke und helle Stoffhose

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.



668. Tötungsdelikt zum Nachteil eines zweimonatigen Säuglings
Am Sonntag, 02.05.2010, in der Zeit von ca. 06.00 - 11.00 Uhr, hielten sich die Eltern des Säuglings mit diesem in dem gemeinsamen Zimmer in einer Münchner Asylbewerberunter-kunft auf.
Die Mutter verständigte am späten Vormittag den Notarzt, da der gemeinsame knapp zweimonatige, männliche Säugling auf Ansprache nicht mehr reagierte.

Als die verständigten Rettungskräfte kurze Zeit später eintrafen, reagierte der Säugling nicht mehr, war jedoch noch am Leben. Aufgrund seines Gesundheitszustandes wurde er im weiteren Verlauf in eine Münchner Kinderklinik verbracht. Dort verschlechterte sich sein Zustand weiterhin, sodass am Mittwoch, 05.05.2010, die behandelten Ärzte den Tod bescheinigen mussten.

Bei der im Auftrag der Staatsantwaltschaft München I durchgeführten Obduktion im Institut für Rechtsmedizin der LMU München, konnten deutliche Anzeichen für ein sogenanntes "Schütteltrauma" festgestellt werden, so dass am zurückliegenden Freitag die Mordkommission München die weiteren Ermittlungen übernahm.

Nach jetzigem Ermittlungsstand wird davon ausgegangen, dass das Schütteltrauma durch den Vater verursacht wurde, der jedoch in seiner Vernehmung bei der Mordkommission am Wochenende entsprechende Tathandlungen abstritt.

Weitere Ermittlungen sind erforderlich.

Auf Antrag der zuständigen Abteilung für Kapitaldelikte der Staatsanwaltschaft München I wurde durch den Ermittlungsrichter am frühen Abend des zurückliegenden Samstags, 08.05.2010, Haftbefehl gegen den Vater wegen Totschlags erlassen. Die Mutter wurde von Seiten der Staatsanwaltschaft entlassen.

Artikel von www.polizei.bayern.de

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