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Berufskraftfahrer mit 1,26 ‰ gestoppt
Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsüberwachung kontrollierten am Freitagmorgen, 14.05.2010, gegen 08:30 Uhr, routinemäßig einen 40-Tonnen-Lkw auf dem Georg-Brauchle-Ring. Der Lkw wurde von einem 49-jährigen Berufskraftfahrer gelenkt und hatte 26 Tonnen Kies geladen. Bei der Kontrolle fiel den Beamten sofort starker Alkoholgeruch auf. Der Fahrer gab an, am Vorabend etwas getrunken zu haben. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab schließlich einen Wert von 1,26 ‰. Der Führerschein des Kraftfahrers wurde sofort sichergestellt und eine Blutentnahme angeordnet. Der Lkw wurde durch den herbeigerufenen Unternehmer versorgt bzw. weitergefahren.

 Erneuter Unfall beim Klettern
Erneut hat sich ein Unfall in einer Kletterhalle in Heimstetten ereignet. Ein 57-jähriger Arzt aus Köln kletterte am Freitag, 14.05.2010, mittags um 12:15 Uhr, im Innenbereich einer Kletterhalle in Heimstetten, wobei er einen Parcours des Schwierigkeitsgrades „5+“ bewältigte. In einer Höhe von 18 m verließen den 57-Jährigen die Kräfte und er verlor den Halt. Seine am Boden stehende 48-jährige Ehefrau konnte ihren Mann zunächst im Seil noch festhalten und ihn langsam auf eine Höhe von ca. drei bis fünf Metern abseilen. Hier verließen auch sie die Kräfte, sie konnte das Seil nicht mehr festhalten und das Sicherungsseil rutschte durch ihre Hände. Der Arzt fiel daraufhin ungebremst zu Boden, verletzte sich glücklicherweise aber nur leicht. Er wurde zur ambulanten Behandlung in eine Klinik eingeliefert. Seine Frau allerdings, die keine entsprechenden Schutzhandschuhe getragen hatte, erlitt schwere Verbrennungen im Bereich beider Handflächen und musste zur stationären Behandlung in eine Klinik eingeliefert werden, wo sie sofort operiert werden musste. Nach ersten Ermittlungen war die Kletterausrüstung in Ordnung und die Sicherungen ordnungsgemäß angebracht. Ein Fremdverschulden ist auszuschließen.


Pkw-Fahrer übersieht beim Fahrstreifenwechsel Rollerfahrer
Ein 51-jähriger griechischer Gastronom war am Samstagvormittag, den 15.05.2010, gegen 10:50 Uhr, mit seinem Citroen auf der Arnulfstraße stadteinwärts unterwegs. Er benutzte dabei den rechten Fahrstreifen. Unmittelbar neben ihm fuhr ein 29-jähriger Iraner mit einem Kleinkraftrad ebenfalls stadteinwärts. Als auf Höhe des Anwesens Arnulfstr. 61 ein Pkw-Fahrer nach rechts in ein dortiges Firmengelände einfahren wollte und deshalb seine Geschwindigkeit verringerte, wechselte der Grieche auf die linke Fahrspur, um den einbiegenden Pkw zu umfahren. Dabei übersah er den neben sich fahrenden Rollerfahrer. Der wurde durch den plötzlichen Fahrstreifenwechsel des Citroen-Fahrers so überrascht, dass er durch gleichzeitiges Bremsen und Ausweichen die Kontrolle über seinen Roller verlor. Ohne dass es zu einem Kontakt zwischen dem Pkw und dem Roller kam, stürzte der Iraner und brach sich das Schlüsselbein. Er musste zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht werden.


 Vorläufiger polizeilicher Rückblick auf den 2. Ökumenischen Kirchentag 2010
Vom 12. bis 16.05.2010 fand in München der 2. Ökumenische Kirchentag statt. In dieser Zeit wurden etwa 3.000 themenbezogene Veranstaltungen durchgeführt, zu denen Teilnehmer von nah und fern anreisten. Die Veranstaltungsschwerpunkte waren insbesondere der Marienplatz, Odeonsplatz, die Theresienwiese, der Olympiapark und das Messegelände Riem. Alle weiteren Veranstaltungen waren dezentral über das gesamte Stadtgebiet verteilt.

Als Einsatzschwerpunkt für die Münchner Polizei erwies sich der erste Veranstaltungstag mit dem Empfang der Ehrengäste im Gemeindezentrum der IKG am St.-Jakobs-Platz und dem zentralen Eröffnungsgottesdienst auf der Theresienwiese mit ca. 55.000 Teilnehmern.

Für den „Abend der Begegnung“, an dem insgesamt 300.000 Besucher teilnahmen, musste der gesamte Innenstadtbereich mit Altstadtring wegen zahlreicher Einzelveranstaltungen für den Verkehr gesperrt werden. Lediglich Anlieger durften in diesen Bereich einfahren. Verkehrssperren wurden bereits in den Morgenstunden in Kraft gesetzt. Erwartungsgemäß kam es am äußeren Sperrring zu Behinderungen. Erfreulicherweise war festzustellen, dass viele Teilnehmer des ÖKT wie auch andere Besucher der Innenstadt dem Rat gefolgt sind und auf den öffentlichen Personennahverkehr umgestiegen waren.

Die weiteren vier Veranstaltungstage des ÖKT gestalteten sich aus Sicht der Polizei problemlos. Auch der Samstag mit drei parallelen Großveranstaltungen in München Riem (ÖKT, Pferd International und das Fanfest des TSV 1860) verlief störungsfrei und ohne das erwartete Verkehrschaos.

Insgesamt wurden an den fünf Einsatztagen lediglich drei Personen vorläufig festgenommen und neun Strafanzeigen erstellt (z. B. Handtaschendiebstahl, Beleidigung, Hausfriedensbruch). Im Veranstaltungszeitraum mussten 134 Fahrzeuge aus Haltverbotszonen abgeschleppt werden.

Der Polizeieinsatz hatte seinen Schwerpunkt am Eröffnungstag des ÖKT mit mehr als 600 eingesetzten Beamten.

Das Resümee des Einsatzleiters Polizeivizepräsident Robert Kopp fällt auch durchweg positiv aus: „Insgesamt ist den Kirchentagsbesuchern ein großes Lob für ihr Verhalten auszusprechen. Anerkennung verdient die Geduld und das Verständnis der Münchner Bürger – gerade, wenn es einmal länger gedauert hat.“

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