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Alles wird schneller und aufwändiger, auch die PC Spiele, aber werden sie auch besser?

bild bei nosvox

Gerne erinnert man sich an die alten PC Spiele, ob mit dem guten C64, oder dann Amiga 500. Einfache Grafiken wirkten schon wie Wunderwerke und andere Welten. Online war man noch nicht mit anderen Spielern vernetzt, also hat man entweder alleine gespielt, oder besser sich mit Freunden getroffen. Statt Tastatur gab es den Joystick, der in regelmäßigen Abständen kaputt gegangen ist, weil man ihn in engen Spielsituationen zu rabiat betätigt hat.

Nachteile waren mit Sicherheit die schlechtere Qualität der Spiele, heute ist man da ganz anderes gewöhnt, und die wesentlich kleineren Bildschirme.

Vorteile aus meiner Sicht waren, dass man diese Spiele wesentlich schneller erlernt hat, da sie einfacher zu spielen waren. Damit hat man dann durchaus einige Zeit am Computer verbracht, aber es war dann doch irgendwann mal wieder langweilig und man ist nicht so versumpft, wie das heute so üblich ist. Die Spiele waren mehr ein Zeitvertreib für zwischendurch und kein Lebensinhalt.

Für alle, die wieder in alten Zeiten schwelgen uns sich kurz ablenken wollen:

http://de.silvergames.com/street-fighter-2-ce
http://freepacman.info/

Die Liste ist bestimmt lange erweiterbar!

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Kommentare  

0 #1 Philipp Völler 2019-06-02 21:06
Hallo, Kevin,
ich finde nicht, dass die schlechte Qualität (ich gehe mal davon aus, dass du damit die Grafik meinst) ein Nachteil ist. Heutzutage wird versucht, Grafiken möglichst realistisch zu machen, was allerdings so gut wie unmöglich ist. Man ist dann zwar beeindruckt von der Umgebung, aber das Unterbewusstsein sagt einem doch immer "Das ist nicht echt. Es mag so aussehen, aber es ist doch nicht authentisch genug." Da bevorzuge ich teilweise doch schlechtere Auflösungen oder Grafiken, die offensichtlich nicht real, aber dennoch sehr beeindruckend sind, zum Beispiel bei Firewatch oder Life Is Strange. Auch hat man heutzutage die Möglichkeit, auf großen Bildschirmen zu spielen. Unser SNES habe wir beispielsweise früher an den 55"-Fernseher angeschlossen. Darüber hinaus geben gute Grafiken dem Spieler nicht die Möglichkeit, sich die Umgebung vorzustellen wie Zork es tut.
Das mit dem schnelleren Lernen ist so eine Sache: Die Steuerung war sehr anspruchslos, wenn man kein N64 hatte, gab es vielleicht 10 Knöpfe, die man betätigen musste und ein Teil davon ist zum Spielen ziemlich unwichtig. Allerdings gibt es auch bei älteren Spielen Schwierigkeiten: Manche Level waren früher für den Spieler einfach brutal. Ich habe die Star Road von Super Mario World immer noch nicht durchgespielt, weil der Schwierigkeitsgrad dort nicht in 10 000 Gegnern und unübersichtlich großen Landschaften liegt, sondern darin, dass man jeden Tastendruck präzise ausführen muss und sich so Stück für Stück durch das Level kämpft, weil man immer wieder scheitert. Darum würde ich definitiv sagen, dass alte Spiele einen Lebensinhalt darstellen, ganz zu schweigen vom Knacken von Highscores in Arcade-Games.
Um deine Eingangsfrage zu beantworten: Meiner Meinung nach werden Spiele nicht mehr besser, weshalb die wenigsten Spiele in meiner Bibliothek aus den letzten paar Jahren sind.

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