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David Villa wird nach seiner Tätlichkeit im Spiel gegen Honduras nicht gesperrt, FIFA-Disziplinarkommission sieht keine Veranlassung für ein Verfahren gegen den spanischen Stürmer. Gibt es einen Zusammenhang mit der spanisch besetzten Schiedsrichterkommission?



Die WM hat einen neuen Skandal! Im Spiel gegen Honduras hatte David Villa seinen Gegenspieler mit dem Handrücken klar und absichtlich ins Gesicht geschlagen. Da der japanische Schiedsrichter den Vorgang nicht gesehen hat, wird eigentlich selbstverständlich ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, an dessen Ende normalerweise eine Verurteilung steht.

Nicht so bei der WM, die sich derzeit eigentlich vor allem dadurch auszeichnet, dass selbst harmlose Rempler mit Karten bestraft werden. Die FIFA-Disziplinarkommission sieht nicht einmal die Veranlassung für ein Verfahren! So kommt man natürlich gar nicht erst in Gefahr eine Strafe aussprechen zu müssen. Geht das mit rechten Dingen zu, wenn man weiss, dass die Schiedsrichterkommission hauptsächlich von Spaniern domminiert wird? Villa gab sogar noch zu, dass er seinen Gegenspieler nicht schlagen, sonder nur schubsen wollte. Allein das absichtliche Schubsen, ohne Ball in der Nähe, ist schon eine Tätlichkeit.

Diese Entscheidung ist ein Schlag ins Gesicht für den Franzosen Yoann Gourcuff, der für einen lächerlichen Rempler in einem Kopfballduell mit Rot vom Platz geschickt wurde. Wo ist hier die Gleichbehandlung.

Als Deutscher sieht man sofort wieder die Rangelei aus dem WM-Viertelfinal zwischen Deutschland und Italien vor Augen. Damals wurde mit Torsten Frings ein Eckpfeiler der Mannschaft nachträglich gesperrt, nachdem er wiederholt geschlagen wurde und dann auch ausholte - und nicht einmal einen Gegner traf! Der Argentinier Cruz gab an, dass er keinen Schlag verspürt habe. Allein der Versuch ist strafbar, war damals die Begründung. 

Was war denn das bei David Villa, das war ein Versuch und eine Tat, wo ist bitte schön die Strafe?

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