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Die Holländer haben es also geschafft und sind am Ende mit zittrigen Beinen gerade noch als Sieger vom Platz gegangen und zittern jetzt weiter vor Deutschland.



Gegen am Ende noch einmal aufopferungsvoll kämpfende Uruguayer haben die Holländer verdient, aber keinesfalls souverän das erste Finale einer Fußballweltmeisterschaft seit 1978 erreicht. Hießen die Protagonisten damals noch Cruyff und Neeskens, sind heute Robben und Sneijder die Stars. Beide brachten die "Elftaal" auch mit ihren Toren auf die Siegerstraße, nachdem Diego Forlan die Urus mit seinem Anschlußtreffer noch einmal vom ersten Finale seit 1950 träumen ließ. Die Finalbilanz beider Teams könnte unterschiedlicher nicht sein, während die Südamerikaner beide Finalspiele an denen sie beiteiligt waren gewannen, hat die holländische Auswahl bei beiden Finalteilnahmen den kürzeren gezogen.

Direkt nach dem Spiel wünschten sich schon die ersten die Spanier als Gegner im Endspiel, da man mit denen vermeintlich leichteres Spiel hat, an den Deutschen in der Verfassung der KO-Spiele können sich die, gegen Uruguay uninspirierten Holländer, leicht die Zähne ausbeißen.

Heute Abend ist es dann soweit und die Deutsche Mannschaft hat die Möglichkeit sich für das verlorene Finalspiel der EM-Endrunde von 2008 zu rächen, als die Iberer mit 1:0 die Oberhand behielten. Schmerzlich vermißt wird dabei natürlich die Turnierentdeckung schlechthin, der Münchener Thomas Müller, der durch eine wieder einmal zweifelhafte Schiedsrichterentscheidung für das Spiel heute Abend gesperrt ist.

Interessant wird sein, wie die Löw-Elf das Theater um Lahm und Ballack wegsteckt, das völlig unnötig die Konzentration nehmen könnte. Lahm wäre besser beraten sich ein wenig zurückzunehmen und nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen, die Konzentration war schließlich der größte Trumpf in denbisherigen Spielen, die sollt man nicht aufgeben.

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