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Franz Beckenbauer hat völlig Recht. Als Spieler der Deutschen Nationalmannschaft muss man vor einem Länderspiel die Nationalhymne mitsingen. In einemHexenkessel mit 77.000 Zuschauern und Millionen von Zuschauern braucht man ein emotionales Erlebnis, das einen zu Höchstleistungen anspornt. Und genau das ist das kräftige mitschmettern der Hymne. Schließlich singen die Zuschauer und sogar die Fans beim Public Viewing mit.

Was soll das für ein Signal sein, wenn ein Podolski schon vor dem Spiel ankündigt nicht zu jubeln wenn er gegen Polen trifft. Muss ich als zahlender und mitfiebernder Fan mich im Moment des puren Glücks, wenn in einem so wichtigen Spiel ein Tor geschossen wird, wirklich damit beschäftigen, dass der Torschütze, der nebenbei bemerkt Millionen damit verdient, gerade ein emotionales Problem zu bewältigen hat? Demnächst bitten die Spieler mit Migrationshintergrund dann noch um Freistellung für Spiele gegen ihre Heimatländer.

Bei allen Gefühlen und Emotionen. Man stelle sich vor der Neu-Schalker Metzelder entschuldigt sich bei den Dortmunder Fans für ein Tor. Der würde "vom Hof geprügelt" und würde dort nie wieder auf die Beine kommen.

Wer sich für die deutsche Nationalmannschaft entscheidet, muss die Hymne mitsingen. Er ist einer der wichtigsten Repräsentanten des Landes und seiner Kultur. Es spricht nicht gerade dafür, dass bei Khedira und co die Integration geglückt ist, wenn sie nicht mal ein Lied mitsingen können, um ein Zeichen zu setzen. Mit dem Gedanken des Mannschaftsports hat das auch recht wenig zu tun.

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