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Nicht viele haben schon vom Estrela-Bericht gehört hast, der schon seit einiger Zeit im Frauenausschuß des Europaparlaments in Strassbourg herumgeistert; Edit Estrela, eine Portugiesin, hat folgendes eingereicht (es sind nur die wichtigsten Punkte zusammengefasst, aber diese Punkte lassen mich am Menschen an sich zweifeln):
 
"[...]Hier noch weitere interessante inhaltliche Details zum Bericht: 
Der Inhalt des "neuen" Estrela-Berichts (3. Dezember 2013) bleibt in wesentlichen Punkten unverändert. Entgegen der politischen Vorgaben nahm der Frauenausschuß bei der zweiten Abstimmung nur kleine Streichungen vor. Neue Änderungsanträge wurden nicht zugelassen. Der Entschließungsantrag fordert weiterhin, daß...
•       Abtreibung als Menschenrecht in den Mitgliedstaaten, der Union und in den Außenbeziehungen politisch anerkannt und durchgesetzt wird (§§ 1, 6, 7, 14, 15, 17, 19, 33);
•       Väter und Mütter im Bereich der Sexualerziehung nur noch Erziehungsberechtigte zweiter Klasse neben anderen staatlichen Institutionen sind (§ 40);
•       Eltern nicht konsultiert werden müssen, wenn ihre minderjährigen Töchter eine Abtreibung vornehmen wollen (§ 41);
•       die staatliche Sexualerziehung in der Schule eine ausdrücklich positive Ansicht über Homosexualität vermitteln muß (§ 51);
•       die Gewissensfreiheit für medizinisches Personal abgeschafft werden soll (§ 34);
•       Abtreibungsorganisationen und -Einrichtungen eine politische Bestandsgarantie und eine nachhaltige Finanzierung und aus Steuermitteln erhalten (§§ 18, 21, 71);
•       der Auswärtige Dienst der EU gegen den Willen und die nationalen Vorschriften von Drittstaaten Abreibung im Rahmen der Entwicklungshilfe durchsetzen soll (§§ 71, 76-79, 81-83, 87) und anderes mehr
 
Das Anliegen des Estrela-Berichts geht unmißverständlich aus § 84 hervor: Abtreibung und Geburtenkontrolle stellen die neue Priorität der Entwicklungspolitik nach dem Jahr 2015 dar. Um das politisch zu erreichen, soll Abtreibung zum Menschenrecht erklärt werden. Wenn die Estrela-Entschließung im Amtsblatt der EU veröffentlich ist, dann dient dieser Text weltweit als wichtige politische Legitimierung von Abtreibungsorganisationen und der EU-Kommission als Vorwand zur nachhaltigen Förderung und Finanzierung von Abtreibung.[...]" (der ganze Text mit Querverweisen ist unten angehängt; er stammt von Mechthild Löhr von Christdemokraten für das Leben e.V.)
 
Ich weiß, daß es immer eine Überwindung bedeutet, solche Texte zu lesen, aber wenn man sich die Mühe gemacht hat, sieht man, wohin das EP uns drängt; jeder Mensch mit gesundem Hintergrund und gesundem Menschenverstand sollte eigentlich erkennen, worum es geht. Und ich für meinen Teil werde unter keinen Umständen zulassen, daß meine Kinder von wildfremden Leuten in der Schule aufgeklärt werden - was für Werte können da denn vermittelt werden? Zudem kann niemand überwachen, was dann dort passiert. Im Grunde werden die Kinder entfremdet (man muß sich das vorstellen: minderjährige Mädchen sollen an den Eltern vorbei selbst entscheiden dürfen, ob sie eine ungewollte Schwangerschaft abbrechen wollen!), die Vertrauensbasis zwischen Eltern und Kindern muss dabei doch Schaden nehmen!!

 
Im Endeffekt ist es so, daß dieser Estrela-Bericht am 9.7.2013 vom Frauenausschuß angenommen und am 18.9. zur Abstimmung gebracht wurde. Die Bürgerinitiative "One of Us" (http://www.1-von-uns.de) hatte eine Unterschriftenaktion initiiert, um die Durchsetzung dieses Berichts zu verhindern. Es wurde europaweit statt der verlangten 1.000.000 Stimmen 1.897.588 Stimmen zusammengetragen! Das ist eine Quote von 234,53 Prozent!
Der Bericht wurde knapp abgewehrt, konnte aber mit Veränderungen erneut eingereicht werden. Dabei gab es Verfahrensfehler gegen die parlamentarische Geschäftsführung, die aber von der Konferenz der Präsidenten unter Martin Schulz ignoriert werden; es wurde beschlossen, den Bericht am 10.12. um 12:45 im Plenum erneut abzustimmen.
 
Es ist wirklich wichtig, in irgendeiner Form dagegen anzugehen - je nach Möglichkeiten. Es gibt am 9.12. eine Protestaktion vor dem EP in Strassbourg (leider wird für viele nicht möglich sein, mal eben dorthin zu fahren) und man kann man kann per email die einzelnen Parlamentarier anschreiben und seinen Unmut kundtun (es kommen sogar Reaktionen, aber was die Linke zurückschreibt ist nicht wirklich fassbar).

Hier ein link zur Anleitung von Protest-emails:
http://www.familien-schutz.de/protest-e-mail-an-den-prasidenten-im-eu-parlament/

Es wäre eine Katastrophe, wenn dieser Bericht zugelassen wird. Nicht auszudenken, wie unsere Kinder und Enkel aufwachsen würden! Unsere christlichen Werte haben unsere Gesellschaft geprägt, und das nicht schlecht. Das alles über Bord zu werfen wäre ein absolutes Armutszeugnis!

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