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RC 2018 - Emotions made in Germany

Deutschland will den Ryder Cup 2018. Um das spektakulärste Golfturnier der Welt ausrichten zu können, arbeiten Politik, Wirtschaft und Golforganisationen Hand in Hand. Einen ersten Eindruck über die enge Kooperation aller beteiligten Stellen konnte sich eine Delegation der Ryder Cup Europe LLP mit Richard Hills, Director Ryder Cup, an der Spitze anlässlich eines Besuchs in Deutschland machen.

Bei dieser Gelegenheit nahm Hills bei einem Empfang des Staatsministers Siegfried Schneider, Leiter der bayerischen Staatskanzlei, die deutschen Bewerbungsunterlagen offiziell entgegen. Die Unterlagen waren termingerecht zum 30. April bereits bei der Ryder Cup Europe eingereicht worden.

Während ihres Aufenthaltes in Deutschland trafen sich die Mitglieder der Delegation zu Gesprächen mit den königlichen Hoheiten Herzog Franz von Bayern und Herzog Max in Bayern. Weitere Gespräche führten Hills und seine Begleiter mit Roland Weigert, Landrat von Neuburg-Schrobenhausen, und Bernhard Gmehling, Oberbürgermeister von Neuburg, bei einer Einladung in Schloss Neuburg.

Natürlich gehörte auch ein Besuch des Wittelsbacher Golfclubs in Neuburg zum Programm der Gäste, die sich hier ein Bild vom Gelände machen konnten, auf dem der Platz für den Ryder Cup 2018 entstehen soll.

Welche Bedeutung der Ryder Cup hat, kam in allen Gesprächen und Begegnungen deutlich zum Ausdruck. So führte Staatsminister Siegfried Schneider, Leiter der Staatskanzlei in München aus: „Der Ryder Cup ist eine international renommierte Sportveranstaltung, die Millionen von Zuschauern auf der ganzen Welt in ihren Bann schlägt. Die Staatsregierung sieht in der Ausrichtung dieses hochkarätigen Sportereignisses große Chancen für Tourismus, Wirtschaft und Sport in Bayern. Deswegen begrüßen und unterstützen wir die deutsche Bewerbung um die Austragung des Ryder Cup 2018 in Rohrenfeld in Bayern. Wir haben in Deutschland und Bayern schon mehrfach bewiesen, dass wir Sportgroßveranstaltungen von dieser Größenordnung erfolgreich, professionell, sicher und in begeisternder Atmosphäre ausrichten können. Daran wollen wir mit dem Ryder Cup 2018 anknüpfen und Bayern als gastfreundliches und sportbegeistertes Land präsentieren.“

Norbert Löhlein, Aufsichtsratsvorsitzender der RC Deutschland GmbH, legte besonderen Wert auf die Verbindung von „Made in Germany“ als Qualitätsmerkmal der Deutschen Wirtschaft, aber auch was die Organisation von Großveranstaltungen betrifft und „Emotions“ welche die Gäste aus aller Welt beim Ryder Cup 2018 erleben sollen. Jüngstes Beispiel, welche Emotionen bei Sportereignissen in Deutschland möglich sind, war das Eröffnungsspiel der Eishockey-Weltmeisterschaft vor der Weltrekordkulisse von 77.803 Zuschauern in der Arena auf Schalke.

Deutschlands Golflegende Bernhard Langer, der diese Woche ein Turnier in den USA spielt, unterstrich in einer Grußbotschaft die beiderseitigen Vorteile einer Ausrichtung in Deutschland: „Der Golfsport in Deutschland, aber auch der Ryder Cup selbst könnten von einer Austragung in unserem Land großen Nutzen ziehen.“

Neben Deutschland bewerben sich Frankreich, die Niederlande, Portugal und Spanien um den Ryder Cup 2018. Die Entscheidung welche Nation den Zuschlag erhält, wird im Frühjahr 2011 fallen. 

Artikel von www.rcdeutschland.de

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