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Die deutsche Politiklandschaft ist sehr eintönig geworden. Union und SPD nähern sich immer mehr an, die FDP schwirrt irgendwo zwischen absolutem Kapitalismus und dann doch wieder ein wenig Sozialstaat herum. Die Grünen haben völlig ihre Erfrischende Wirkung auf die Politik eingebüßt und die Linke konnte noch nie etwas anderes, als pauschal dagegen zu sein und kommunistische Parolen raus zu pauken.

Es ist traurig, dass vor allem die Grünen gar nichts mehr mit einem Joschka Fischer gemeinsam haben. Er war eine Reizfigur - immer im Mittelpunkt und hatte auch immer einen Spruch auf den Lippen, dersein Gegenüber bis zur Weißglut gebracht hat. Die heutige Parteispitze ist dagegen nahezu bedeutungslos. Was Frau Roth zu sagen hat, interessiert nicht wirklich und umwälzend ist es gleich dreimal nicht.

Auch die SPD lässt Persönlichkeiten vermissen. Wo sind echte Reibereien und Grundsatzdiskussionen? Bei allem, was angesprochen wird hat man den Eindruck, es geht nur darum, das ehemalige Klientel wieder an die SPD zu binden. Doch es lässt sich keiner mehr wachrütteln. Schuld daran kann auch Frau Merkel sein. Ihre Einlullpolitik lässt ja keine Kritik zu. Wenn nämlich eine solche aufkommt, wird sie von ihr mit Zugeständnissen im Keim erstickt. Meistens bedient sie selber mehr die klassischen Themen der SPD, so dass diese beinahe überflüssig wird.

Es wäre Zeit für eine neue politische Größe im tendenziell linken Lager. Wo steckt der Herr zu Guttenberg der SPD oder der Grünen, der die Massen begeistert und aufscheucht? Liebe SPD - zeigt Leben. Zeigt, dass es Euch noch gibt!

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