Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

Wir verbringen sehr viel Zeit in Meetings, Beratungen und Konferenzen. Dabei ist es meistens eher eine Qual, als wirklich ein produktives Zusammenkommen. Doch wie kann man ein Meeting produktiv und wirklich spannend gestalten? Hier folgen unsere 5 ultimativen Tipps.

 

1. Tipp: Eine Agenda festlegen

Ein festgelegter Rahmen ist sehr wichtig für ein effizientes Meeting. Dieser ermöglicht eine zielgerichtete Beratung ohne größere Abschweifungen und Ausuferungen. Neben der übersichtlichen Strukturierung können sich die Teilnehmer der Beratung im Vorfeld Notizen und Gedanken machen. Dadurch können Lösungen schneller gefunden und beraten werden.

2. Tipp: Relevante Themen für alle Teilnehmer

Oftmals müssen Themen besprochen werden, die nicht wirklich für jeden Teilnehmer relevant sind. Dadurch entstehen für einige Mitglieder längere Pausen, die sie nicht nutzen können und die an ihrer Konzentration zerren. Hier kann es helfen das Meeting in zwei Teile zu gliedern. So können im ersten Teil Themen besprochen werden, die für alle relevant sind. Im zweiten Teil bleiben nur die Mitglieder, die an den nächsten Themen Interesse haben.

3. Tipp: Stehen ist das neue Sitzen

Bei sogenannten “Standup-Meetings” werden die Beratungen ausschließlich im Stehen abgehalten. Dabei sorgt das Stehen für eine aktive Atmosphäre und eine Verkürzung der Gesprächszeit, denn wer will schon mehrere Stunden stehen. Zudem sind mehrere kurze Meeting besser in den Arbeitsalltag zu integrieren und haben einen aufweckenden Effekt.

4. Tipp: Das GEMO-Prinzip

Das GEMO-Prinzip ist relativ simpel in jedes Meeting zu integrieren. Dabei steht GEMO für “Good enough, move on?” (Ist es gut genug, können wir weitermachen?). Sollte sich eine lange ausschweifende Diskussion anbahnen, kann man laut GEMO die Frage stellen, ob das Thema zunächst ausreichend besprochen wurde. Dadurch kann die Runde kurz reflektieren und zum nächsten Thema gehen.

5. Tipp: Umgebungswechsel

Ein sehr unkonventioneller Tipp ist ein Tapetenwechsel für das Meeting. Der Tausche der Lokation kann dabei wahre Wunder wirken und die eingefahrenen Geister in Schwung bringen. Denn die meisten Firmen haben seit Jahren die gleichen Beratungsräume, die nicht gerade einladend wirken und bei den Beteiligten eher eine Gänsehaut auslösen.

Dabei bieten sich gerade für kleinen Unternehmen, die sogenannten “Future Meeting Spaces” sehr gut an. Die Räume sind im Sharing-Prinzip aufgebaut. So können sie gegen ein Entgelt für mehrere Monate, Tag oder Stunden für einen festen Zeitraum gebucht werden. Sie sind also nicht nur eine Platzersparnis für viele Firmen, sondern bieten einen ökologischen Mehrwert und können so die veralteten Beratungsräume wunderbar ablösen.

Zusätzlich können die Räume häufig mit neuen Gadgets aufwarten und bringen damit neuen Schwung in den Meetingalltag. Oder sind Sie schon einmal persönlich durch einen künstlichen Assistenten begrüßt worden?

Fazit

Allein durch viele Kleinigkeiten und gut durchdachte Aktionen kann ein Meeting nicht nur effizienter, sondern auch zielorientierter gestaltet werden. Wichtig sind neben einer guten Struktur, auch eine präzise Themenwahl und eine aufgelockerte Atmosphäre, die z.B. durch das GEMO-Prinzip geschaffen werden kann. Unser Lieblings-Tipp ist der Umgebungswechsel, dieser bricht schnell eingefahrene Strukturen auf und bietet eine spannende Alternative zu den schnöden Beratungsräumen.


Letztendlich liegt es in Ihrer Hand, was sie ändern und in welchem Maße. Denken Sie aber immer daran: ein Meeting muss nicht langweilig sein.

Diesen Artikel teilen:



Um Kommentare abzugeben, bitte anmelden bzw. registrieren.