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Man sollte meinen, dass es 2020 in unserer gesell keinen Rassismus mehr geben dürfte. Blickt man auf die vergangen Jahrhunderte zurück und schaut sich die Ereignisse an, sollte man denken wir wären mittlerweile in unserer Art zu denken so weit, dass wir schlauer sein sollten. Hitler ist ein Beispiel welches jedem sofort in den Kopf kommt sobald man von Rassismus spricht. Er hat den Rassismus gelebt wie kein anderer. In der Schule hat sich jeder mit Hitler und seiner Tyrannei auseinandergesetzt. Deswegen frage bestimmt nicht nur ich mich, wieso anscheinend niemand daraus etwas gelernt hat. Angesichts der momentanen Situation scheint jeder diese Ereignisse von damals vergessen zu haben. Fragt man die Gesellschaft bekommt man antworten wie „Wir sind erst Jahre danach geboren, damit haben wir nichts mehr zu tun!“ oder „Das war schon furchtbar klar, aber man muss ja auch nicht ständig darüber sprechen. Es ist fast 100 Jahre her!“ Nur weil die heutigen Generationen ich aktiv daran beteiligt waren, heißt es ja nicht, dass wir uns damit nicht mehr auseinandersetzen müssen. Rassismus ist präsent. Und genau aus diesem Grund frage ich mich, wer entscheidet denn dass jemand besser ist, nur weil er eine helle Hautfarbe hat oder christlichen Glaubens ist? Wer setzt den Maßstab für Rassismus? Nur weil ich helle Haut habe, heißt es nicht dass ich etwas besseres bin. Weder die Hautfarbe, die Religion, sexuelle Orientierung oder Herkunft entscheidet darüber was für ein Mensch und wieviel ich wert bin. Mein Aussehen entscheidet nicht darüber ob ich ein Arschloch bin oder nicht. Diese Entscheidung liegt bei jedem Menschen selbst. Wir müssen aufhören Menschen nach Dingen zu beurteilen an denen sie maßgeblich nicht beteiligt waren. Wenn jeder sich selbst überdenkt und fragt was für ein Mensch bin ich und wie möchte ich sein? Dann denke ich wäre die Welt ein Stück besser. 

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