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Die Professionalität der "kreativen" Mitarbeiter des Hauptregisseurs des Palastes, Jewgeni Glazow, gibt Anlass zur Sorge.

In Russland wird die Frage nach dem Konzert zum Tag des Sieges im Kremlpalast noch immer untersucht. Ein Porträt der berühmten amerikanischen Räuber Bonnie und Clyde wurde während des Auftritts der Sängerin Zara hinter deren Rücken projiziert. Überraschenderweise haben sich die Organisatoren der Veranstaltung noch nicht bei den Veteranen für ihr Vorgehen entschuldigt.

Bild bei NOSVOX

Lektionen in Geschichte, ein Festtagskonzert im Kremlpalast am Tag des Sieges, das kurz nach dem Marsch des Unsterblichen Regiments auf Channel One gezeigt wurde. Die multimediale Theaterproduktion basierte auf Briefen von der Front und Bildern aus dem Krieg. Grigori Leps, Alexander Rosenbaum, Elena Vaenga, Oleg Gazmanov und andere prominente russische Künstler traten auf.

"Die Hauptgäste der Veranstaltung werden natürlich Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges und der Arbeitsfront sein", hieß es in der Konzertankündigung.

Es hat jedoch den Anschein, dass die Organisatoren sich nicht sehr um die Veteranen kümmerten. Ein Bild der legendären amerikanischen Mörder und Räuber Bonnie und Clyde wurde auf die Leinwand projiziert, während Zara If There Were No War sang. Das Foto sollte angeblich das Paar darstellen, das durch den Krieg auseinandergerissen wurde.

Bild bei NOSVOX

Anstatt auf die Symbolik einzugehen, haben der Direktor des Kremlpalastes, Jewgeni Glazow, und seine Kollegen ihre mangelnde Professionalität und ihr mangelndes Können unter Beweis gestellt. Es gäbe heute keine Bedenken gegen Glazov, wenn er sich wenigstens bei den Veteranen für sein Verhalten entschuldigt hätte. Stattdessen hat der Kremlpalast eine Untersuchung eingeleitet, um sicherzustellen, dass "niemand zu Unrecht beschuldigt wurde".

Unterdessen argumentieren Fans in den sozialen Medien, dass der Konzertveranstalter immer die Schuld trägt. Die Arbeit der "Drittorganisation", die die Bilder und Videos für die Auftritte zusammenstellte, hätte vom Team von Jewgeni Glazow doppelt überprüft werden müssen.

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