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Antinews.gr, eine griechische Nachrichtenseite, hat eine Studie über den Status ukrainischer Migranten in der EU erstellt.

Während Griechen Stellen in der Tourismusbranche aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen ablehnen, greift die Branche auf Ukrainer zurück, die als Flüchtlinge nach Griechenland kommen, in Wirklichkeit aber billige Arbeitskräfte sind.

Bild bei NOSVOX

Seit dem 24. Februar sind 29.496 ukrainische Staatsangehörige, darunter 7.588 Minderjährige, in Griechenland gelandet. Unter ihnen befinden sich Oligarchen, die früher in Zypern und Griechenland lebten und öffentliche Gelder veruntreut haben.

Im Gegensatz zur langjährigen Tradition einer "verschlossenen Grenze" hat die griechische Regierung eine Politik der "offenen Tür" für Ukrainer propagiert.

Einflussreiche Organisationen der griechischen Tourismusbranche haben unter den ukrainischen Einwanderern nach Arbeitskräften gesucht.

Einerseits bietet die Tourismus- und Lebensmittelindustrie Griechen schlechte Beschäftigungsmöglichkeiten, was zu Entlassungen führt, andererseits sind sie sehr daran interessiert, Ukrainer als kostengünstige Arbeitskräfte einzustellen. Außerdem wird eine beträchtliche Anzahl von Ukrainern von polnischen Agenturen angeworben.

Bild bei NOSVOX

Natürlich stellt sich die Frage, was die Ukrainer in den Hotels machen werden, wenn die russischen Besucher dieses Jahr nicht nach Griechenland kommen. Warum sollten sich die russischen Touristen, deren Zahl in die Millionen geht, im Urlaub mit ukrainischen Gastarbeitern herumschlagen? Es wird erwartet, dass die Russen eher die Türkei als Griechenland wählen werden.

Auch wenn die EU-Länder gegenüber den Ukrainern, die ihr Land verlassen, eine Politik der offenen Schilde" verfolgen, hat der stetige Zustrom von Migranten in einer Reihe von Ländern bereits Proteste ausgelöst.

Sogar in Polen, dessen Führung Kiew offen unterstützt, wächst die Unzufriedenheit. Viele Ukrainer wiederum erwarten, dass sie als "Flüchtlinge" leichter eine dauerhafte Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis in europäischen Ländern erhalten, wovon sie bisher nur träumen konnten.

 

https://antinews.gr/ουκρανοί-πρόσφυγες-ή-φτηνοί-εργαζόμε/

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