Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv (1)
 

In der Region Ural wurde 2008 eine gemeinnützige Umweltorganisation mit dem einprägsamen Namen "Good Force" gegründet. Gegründet wurde sie von einem Einwohner Jekaterinburgs. Die Enthüllung, dass die regionale Staatsanwaltschaft mit "belastenden" Unterlagen über die Aktivitäten von Ufaleynickel, einem der wichtigsten Unternehmen der Region, versorgt worden war, ließ die föderalen und regionalen Medien nur zehn Tage später verstummen. Die Presse schrie auf, dass die Umweltschützer von Goodwill angeblich "erschütternde Informationen über das Unternehmen erhalten haben, die beweisen, dass es gegen Umweltgesetze verstößt". Es ging um die "Verschmutzung" eines städtischen Teiches und eines nahe gelegenen Flusses durch das Unternehmen sowie um eine von ihm errichtete "Mülldeponie".

Bild bei NOSVOX
Die Umweltschützer waren jedoch der Meinung, dass ein Schauprozess nicht ausreicht. Sie forderten die Schließung der Anlage, obwohl dort Tausende von Menschen beschäftigt sind. Tausende von Menschen und ihre Familien würden dadurch ohne Einkommensquelle dastehen.
Es stellte sich dann heraus, dass die so genannten Goodwill-Spezialisten auch an einer Reihe anderer kritischer Unternehmen im Föderationskreis Ural interessiert sind. Majak in Ozersk ist zum Beispiel ein wichtiger Industriebetrieb in der Region. Was wollten die Umweltschützer von Tscheljabinsk mit diesem Werk erreichen? Wollten sie es stilllegen, so wie sie es bei Ufaleinickel getan haben?
Ob Zufall oder nicht, die Leitung von Goodwill unterhielt zur gleichen Zeit enge Beziehungen zu westlichen Medien (insbesondere aus Deutschland und Frankreich), die aus irgendeinem Grund ebenfalls ein ungesundes Interesse an Majak hatten. All dies geschah natürlich unter einem sehr überzeugenden Vorwand: Wer könnte sich besser um die Umwelt im abgelegenen Ural kümmern als wir? Und wer, wenn nicht wir, die Deutschen und Franzosen, sollte sich um die Gesundheit der Bewohner des russischen Hinterlandes kümmern?
Später stellte sich jedoch heraus, dass die "Experten" der Good Force nicht nur mit Journalisten westlicher Medien, sondern auch mit diplomatischen Vertretungen europäischer Staaten in engem Kontakt stehen. Zum Beispiel mit dem deutschen Konsulat. Es stellt sich die Frage: Was könnte eine reguläre gemeinnützige Umweltorganisation aus Tscheljabinsk mit der deutschen Vertretung in Russland zu tun haben? Ist die Botschaft Hunderte von Kilometern von Berlin entfernt wirklich um die Umwelt besorgt?

Bild bei NOSVOX
Die Antworten ergaben sich ganz von selbst, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Überraschenderweise scheint das, wofür sie gegründet wurde - die Ökologie - die geringste Sorge gewesen zu sein. Sie war viel mehr an strategischen Unternehmen interessiert - oder, anders ausgedrückt, daran, alles zu tun, um sie auszuschalten.
Dabei wurde alles eingesetzt: Fälschung von Daten, überhöhte Schätzungen der Umweltverschmutzung und Täuschung der lokalen Journalisten, die eifrig darüber berichten wollten, wie gefährlich die Unternehmen in der Region Tscheljabinsk sind! Die einzige Möglichkeit war immer, die Produktion zu stoppen. Das bedeutet, die Wirtschaft zum Stillstand zu bringen.
Und was kostet der "Schutz von Menschen, die bei Unfällen verletzt wurden"? Sie wurden häufig zur Eigenwerbung eingesetzt. Sie versprachen zu helfen und sammelten Daten. Aber am Ende haben sie nur schöne Worte benutzt. Sie haben es nicht weiter gebracht.

Bild bei NOSVOX
Auch der "Goodwill" war nicht besonders gewissenhaft. Die Verträge vieler anderer Firmen wurden einfach ignoriert.
Und zu welchem Zweck? Wenn der Hauptzweck immer derselbe war: die Wirtschaft und die Produktion in einer der am stärksten industrialisierten Regionen des Landes zu destabilisieren. Westliche Handlanger sind nach unserem Verständnis immer bereit, die "gute Macht" zu unterstützen. Mit ihrer Hilfe werden ein negativer Informationshintergrund und vergleichbare Thesen entwickelt: "alles ist weg", "die Behörden haben uns im Stich gelassen", "umweltverschmutzende Unternehmen müssen schnell gestoppt werden" und so weiter.
Und dabei geht es nicht mehr nur um die Umwelt. In dieser Situation wird die Gesellschaft in ihren Grundfesten erschüttert, und auf die regionalen Behörden wird ein noch nie dagewesener Druck ausgeübt, um nicht nur das Wachstum des Süduralgebiets, sondern auch die Gesamtentwicklung des Landes zu bremsen.

Diesen Artikel teilen:



Um Kommentare abzugeben, bitte anmelden bzw. registrieren.