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Gastbeitrag von Robert Nabenhauer

Research Online Purchase Offline, dieser Trend überrascht immer noch viele Einzelhändler und Handwerker, gerade in den lokalen und den regionalen Märkten.

Nun gilt es im Internet gefunden zu werden. Sichtbarkeit auf allen verschiedenen Kommunikationskanälen ist und bleibt die Devise. Das Ziel jeder Marketingaktion sollte dabei immer klar und deutlich formuliert werden. Am Ende steht dann der Geschäftsabschluss.

Die Anfänge des eCommerce wurden seinerzeit durch enorme Veränderungen im Kaufverhalten der Kunden gekennzeichnet. Viele Einzelhändler beklagten sich in den 90er Jahren, daß die meisten Kunden eine Beratung im Ladenlokal gerne annehmen und begrüßen würden, aber dann nach Hause gehen und anschließend im Internet irgendwo die Produkte günstiger bestellen. ( ropo = research offline purchase online ).

Die Märkte wurden komplett neu aufgeteilt bzw. aufgestellt und die digitale Transformation hat teilweise ein wahres Erdbeben in den meisten Innenstädten ausgelöst. Und doch zeigen die Zahlen etwas ganz Erstaunliches.

Stellt man die Frage „ Was glaubst Du, wie hoch der Anteil des eCommerce am gesamten Einzelhandelsumsatz in ganz Deutschland ist ? “ werden die Antworten wahrscheinlich das Gegenteil der wahren Statistik aussagen. Die permanente Präsenz des Themas in den öffentlichen Medien und die meist eher negative Darstellung hierzu führen dabei zu einer falschen Einschätzung der gesamten Situation. Und das kann für den progressiven Unternehmer ein großer Vorteil sein.

Der gesamte Einzelhandelsumsatz in Deutschland lag im Jahre 2014 bei ca. 460 Milliarden Euro, gut 37 Milliarden Euro wurden dabei alleine online umgesetzt. Das entspricht einem Anteil von 8 Prozent. Gerade einmal 8 Prozent, das wohl zur Überraschung der meisten.

Welche Bedeutung diese Zahlen für den lokalen Einzelhändler und den lokalen Handwerker haben liegen auf der Hand. Das Ladenlokal ist immer noch der Point of Sales. Natürlich ist es schwierig eine globale Aussage über alle Branchen zu treffen, da zum Beispiel Lebensmittel weitaus seltener über das Internet geordert werden als Computer oder Handys.

Nun gilt es überall dort präsent zu sein, wo sich meine eventuellen potenziellen Kunden aufhalten. Wenn ich jetzt noch meine genauen Bedarfsgruppen kenne, kann ich diese Gruppen ganz gezielt über die unterschiedlichen Online Kanäle ansprechen.

Social Media Marketing und Social Networking sind preiswerte und effiziente Möglichkeiten des Online Marketings. Eine Facebook Unternehmensseite, ein Eintrag auf Google+ und ein eigenes XING Profil positionieren mich schon mal ganz gut gegenüber der Außenwelt. Die Interaktion in verschiedenen lokalen Gruppen unterstützt diesen Weg zur besseren Sichtbarkeit meines Unternehmens noch mehr. Denn Bekanntheit schafft Vertrauen und Vertrauen kauft.

Eine Verknüpfung von Internet und der realen Welt ist die Herausforderung des Marketings 3.0 in der heutigen Zeit. Die Veränderung auch einfach nicht still. Das Smartphone leitet bereits die nächste Transformation im Handel ein. „Survivals of the fittest“ – die Unternehmen, die sich am besten auf neue und veränderte Gegebenheiten einstellen können und sich anpassen können, werden überleben.

Mehr zu diesem Thema: https://www.xing-erfolgreich-nutzen.com/socialmediaclubtest/
Quelle: YouTube

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