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München / Wiesbaden - An den Ufern des Ur-Rheins im Miozän vor etwa zehn bis 8,5 Millionen Jahren war die ungefähr löwengroße Säbelzahnkatze
Machairodus der „König der Tiere“. Diesen Titel konnten dem imposanten Machairodus allenfalls die kräftigsten Bärenhunde jener Zeit – wie Amphicyon und Agnotherium – streitig machen. Machairodus erreichte ohne Schwanz eine Kopfrumpflänge von etwa zwei Metern, eine Schulterhöhe von rund 1,10 Metern und ein Lebendgewicht von schätzungsweise zwischen 100 und 240 Kilogramm. Ein Zeitgenosse von Machairodus war die nur etwa halb so große Dolchzahnkatze Paramachairodus, die neuerdings Promegantereon heißt. Knochen und Zähne von Machairodus und Paramachairodus hat man in Ablagerungen des Ur-Rheins in Rheinhessen entdeckt. Bekannte Fundorte sind Eppelsheim, Esselborn, der Wissberg bei Gau-Weinheim und Dorn-Dürkheim. Über diese Raubkatzen informiert das Taschenbuch „Säbelzahntiger am Ur-Rhein“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Aus seiner Feder stammen auch die Taschenbücher „Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere“, „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“, „Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon“ und „Der Rhein-Elefant. Das Schreckenstier von Eppelsheim“.

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