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Nürnberg / München - Ein klarer Fall für das „Guinness-Buch der Rekorde“ ist der Raub-Dinosaurier Spinosaurus („Dornen-Echse“), der in der Kreidezeit vor etwa 113 bis 94 Millionen Jahren in Nordafrika existierte. Diese schätzungsweise bis zu 18 Meter lange und maximal 9 Tonnen schwere „Schreckens-Echse“ mit einem 1,75 Meter langen Schädel und einem 1,70 Meter hohen Rückensegel gilt als der größte bekannte Raub-Dinosaurier. Spinosaurus übertraf merklich die Maße der Raub-Dinosaurier Tyrannosaurus („Tyrannen-Echse“) aus Nordamerika und Giganotosaurus („Riesenechse des Südens“) aus Südamerika, die beide eine Länge von etwa 13 Metern erreichten.

Ein Teilskelett von Spinosaurus wurde 1912 von dem für den deutschen Paläontologen Ernst Stromer von Reichenbach arbeitenden österreichischen Fossiliensammler Richard Markgraf in Ägypten entdeckt. Die wissenschaftliche Erstbeschreibung erfolgte 1915 durch Stromer, der bis 1934 insgesamt vier bis dahin unbekannte Dinosaurier aus Ägypten identifizierte.

Der 1871 in Nürnberg geborene, später in München arbeitende und 1952 in Erlangen gestorbene Ernst Stromer gilt als einer der bedeutendsten Dinosaurier-Forscher der Welt. Das Taschenbuch „Der rätselhafte Spinosaurus“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst schildert das Leben und Werk von Ernst Stromer sowie die Geschichte seiner größten Entdeckung.

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bild bei nosvox

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