Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

Schon 1538 hatte Paracelsus erkannt:

Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei.

 

Jedes Medikament hat Nebenwirkungen und deshalb sollte jeder Einsatz auch indiziert und überlegt sein. Zuviel Medizin macht nicht unbedingt gesünder, sondern bewirkt mnchmal das Gegenteil.

 

Ein Tierarzt aus Hamburg sagt: Es sind regelrechte Antibiotika-Orgien, die in den tierärztlichen Praxen "gefeiert" werden.

Völlig sinnlos oft, allein deshalb, weil es "Kohle" bringt und die Tierhalter davon nichts verstehen ( können )

Oder stimmt es tatsächlich, dass Tierärzte für ihre Hose einen Gürtel und einen Hosenträger benötigen?

Dahinter steckt die Große Angst etwas zu unterlassen, was einem forensisch angekreidet werden kann. Aber auch pures Unwissen und Gleichgültigkeit. Pharmakologie ist bei Tierärzten nicht so beliebt, weil es die Hürde m Examen ist. Ich kenne erschreckend viele Tierärzte, die ihr pharmakologisches Wissen "im Keller verklappt haben"

 

Die Verträglichkeit einer Substanz ist für viele Lebewesen oder Gruppen von Lebewesen unterschiedlich. Grundsätzlich können alle dem Organismus

zugeführten Stoffe oberhalb einer gewissen Dosis Schaden anrichten und sind somit ab dieser Wirkmenge als giftig anzusehen. Dieses gilt für unverzichtbare Substanzen wie Vitamine, Salze, Nährstoffe und Wasser.

Die Toxizität, also das Ausmaß der Giftwirkung einer toxischen Substanz in Abhängigkeit von der Dosis, wird von vielen Faktoren bestimmt, die unter anderem bei der pharmazeutischen Technologie ( Galenik, Herstellung von Arzneistoffen ) und bei der Form der Verabreichung beachtet werden müssen.

Schnell toxisch wirken vor allem Substanzen mit guter Löslichkeit in Körperflüssigkeiten. Dies gilt insbesondere bei oraler Aufnahme durch die Einwirkung des Speichels.

Da der Körper verschiedene Toxine abzubauen vermag, beeinflusst auch der zeitliche Verlauf der Aufnahme den Krankheitsverlauf

( z. B. akut, subakut, chronisch ).

Ebenso ist die körperliche Verfassung ines Lebewesens von großer Bedeutung. Bei Menschen und allgemein Säugetieren ist dabei vor allem er Gesundheitszustand, insbesondere der Zustand des Immunsystems, das Geschlecht, Alter, Körpergewicht und eine mögliche Toleranz durch frühere Gaben des Toxins von Bedeutung. Insekten wie beispielsweise Läuse zeigen dagegen oft eine höhere Immunität gegenüber Giftstoffen.

Bei der Nanotechnologie können Substanzen wegen ihrer ( Nano- ) Größe toxisch werden, weil ihnen diese erlaubt, Körperschranken ( Haut, Lunge, Blutkreislauf, Gehirn usw. ) zu durchbrechen.

Die Wirkungen toxischer Substanzen lassen sich teilweise durch natürliche oder künstlich hergestellte Gegengifte aufheben oder zumindst unter die tödliche Dosis abmildern.

 

Anmerken möchte ich zu diesem Artikel folgendes: "Medikamentenwahnsinn"

1.Tierarztpraxis v. 2008-2015. Dort hat mein Westiemädchen im September 2015, wegen einer Flohkotallergie von der Tierärztin in 2 1/2 Tagen 6 verschiedene Medikamente bekommen. Duphamox LA, Melosolute, Clavaseptin 250 mg, APOQUEL 5,4 mg, Advocate 250 mg, Isadermgel.

Advocate 250 mg, war die doppelte Dosierung, für einen kleinen Hund viel zu hoch. Nach 2 1/2 Tagen brach sie fast zusammen, speichelte sehr, sehr stark und hat dann einen Sehverlust erlitten. Äusserlich waren ihre Augen vollkommen in Ordnung. Es hatte sich in ihrem Gehirn abgespielt, der Sehnerv war betroffen. Der Sehverlust blieb bestehen. Ausserdem eine stark vergrößerte Leber.

Ein paar Tage später wurde dann "Morbus Addison" diagnostiziert. Über zwei Monate nahm sie "Florinef" ( Fludrocortison ) zu sich.

Nach diesen zwei Monaten stellte eine andere Tierärztin fest."Morbus Addison" war eine Fehldiagnose. Mein Westiemädchen hat also zwei Monate "Florinef" zu sich genommen, ohne jeglichen Grund. Selbstverständlich wurde "Florinef" abgesetzt.

Alles zusammen war eine unglaubliche Belastung für ihren Körper, dazu war sie einer starken Stresssituation ausgesetzt. Es folgte eine sehr schwere Zeit. Mein Westiemädchen war eine Kämpferin, ich war immer an ihrer Seite.

Nachzulesen:  www.wilma-gina.hunde-homepage.com

Vielen Dank für Ihr Interesse.

 

Bis bald!

 

Bild bei NOSVOX

 

 

 

 

 

Diesen Artikel teilen:



Um Kommentare abzugeben, bitte anmelden bzw. registrieren.