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Hände reinwaschen - in schmutziger BrüheBild bei NOSVOX

Die Tierärztin von Wilma

 

2.Teil

Der Anfang vom Ende

 

 

 

 

Schriftlich forderte ich die Tierärztin auf, mir zu erklären, warum derartige Medikamente zum Einsatz gekommen sind, 1x die Angabe der Dosierung fehlt und „MCP-Hexal-Tropfen 1mg/ml, die es nicht gibt von Hexal, die aber auf der tierärztlichen Dokumentation vermerkt sind und ebenso auf der Rechnung stehen. Diese Rechnung wurde auch von mir bezahlt. Also habe ich Tropfen bezahlt, die es nicht gibt.

 

Die Tierärztin verweigerte jegliche Erklärung und teilte mir schriftlich mit, ich solle sie doch nicht weiter behelligen. Wenn ich noch Fragen hätte, sollte ich mich an die Tierärztekammer wenden.

 

Und schon bin ich in die Falle getappt. ( zu dem Zeitpunkt, war mir das aber noch nicht klar )

 

Also schrieb ich die Tierärztekammer an und bat um Aufklärung. Es folgten auch einige Telefonate.

Hier verkürze ich das ganze Prozedere, da es ausufern würde.

( Das eingefädelte Verwirrspiel der Tierärztin, war perfekt. Ich habe lange gebraucht um das zu durchschauen)

Letztendlich kam dabei raus, dass die Tierärztekammer die Tierärztin zu einer Stellungnahme aufforderte.

Die Tierärztin antwortete schriftlich, sie hätte meine Hündin „lege artis“ behandelt und die Medikation war, wie von ihr vorgenommen, indiziert.

Meine schriftliche Mitteilung an die Tierärztekammer, dass auch noch zwei angestellte Tierärztinnen beteiligt waren (deliktische Handlung ) wurde gar nicht beantwortet.

 

 

Kurzum, mit der Tierärztekammer kam ich nicht weiter. Zitat: Es liegt kein Verstoß gegen die Berufsordnung vor.

 

Recherchen brachten mich auf die Zuständigkeit der Behörde, die für die Überwachung der tierärztlichen Hausapotheke zuständig ist.

Ich setzte mich mit der Behörde in Verbindung, schickte alle notwendigen Unterlagen zu ( tierärztliche Dokumentation ) und erläuterte den Sachverhalt.

Mir wurde dann schriftlich mitgeteilt, dass eine Überprüfung meiner Vorwürfe stattfinden würde.

D.h.eine Kontrolle der tierärztlichen Hausapotheke von der „Kleintierpraxis“ Dr. F. Sch. i. P.

Der Termin und das Ergebnis der Kontrolle, wird mir aber nicht mitgeteilt. (?) Es bestünde kein Anspruch auf Auskunft.

 

Ein anderer ( sehr netter ) Mitarbeiter der Behörde gab mir den Tipp, Strafanzeige gegen die Tierärztin zu stellen.

Also erstattete ich ( parallel ) Strafanzeige gegen die Tierärztin, wegen Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz AMG §56a und reichte die Unterlagen ein.

 

Die Staatsanwaltschaft teilte mir dann mit, dass keine „Straftat“ vorliegt, aber eine Ordnungswidrigkeit und zur Ahndung an die entsprechende Behörde weitergeleitet wurde.

Also an die Behörde, die auch für die Kontrolle der tierärztlichen Hausapotheke zuständig ist.

 

Das Schreiben der Staatsanwaltschaft schickte ich auch an die zuständige Tierärztekammer.

Keine Reaktion.

 

Zwischenzeitlich hatte ich erfahren, wer für mich der Ansprechpartner bei der Behörde ist.

Es war die Rechtsabteilung und mit dem zuständigen Juristen setzte ich mich in Verbindung.

Ich beantragte Akteneinsicht. Selbstverständlich alles schriftlich.

 

3.Teil folgt.....es wird noch richtig spannend..

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