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Ruhen der Zulassung von Diethanolamin-haltigen Injektionslösungen mit dem Wirkstoff "Flunixin"

"Finadyne RPS 83 mg/ml" ( für Rinder, Pferde, Schweine ) keine Zulassung für Hunde 

1 ml Injektionslösung enthält: Flunixin-Meglium 83,00 mg ( entsprechend 50 mg Flunixin )

 

Dieses Medikament wurde meinem kleinen Westiemädchen 2x injiziert, 07/2017 und 10/2017. Aufgeklärt über diesen Einsatz wurde ich nicht von der Tierärztin, der "Kleintierpraxis". Die Praxisinhaberin und eine angestellte Tierärztin waren daran beteiligt. Hier kommen wir zur deliktischen Handlung, dass erkläre ich in einem anderen Artikel.

Mein Vertrauen, was zu dem Zeitpunkt noch gegeben war, wurde skrupellos ausgenutzt. Durch die Vorlage der tierärztlichen Dokumentation wurde ich erst aufmerksam auf dieses Medikament. Frage an die Tierärztin, warum mein Westiemädchen dieses Medikament bekommen hat, wird mir bis zum heutigen Tag nicht beantwortet. Akteneinsicht wird verhindert. (Darüber sind schon Artikel von mir eingestellt hier bei NOSVOX unter:

"Hände reinwaschen - in schmutziger Brühe"

Alles nachzulesen auch unter:

www.wilma-gina.hunde-homepage.com

www.wilmaundich.com

 

 

 

Und nun zur Aufklärung über "Finadyne RPS 83 mg/ml"

 

Die "Internationale Agentur für Krebsforschung" (IARC) stufte 2013 "Diethanolamin" als möglicherweise "Krebserzeugend" ein.

Es ist als gesundheitsschädlich eingestuft und kann Allergien auslösen.

 

Die "Europäische Arzneimittelkommission (EMA) veranlasste 11/2017 "Diethanolamin" von der "out of scope list" zu streichen.

 

Das "Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit" (BVL) gibt ein Jahr später 11/2018 das Ruhen der Zulassung für Diethanolamin-haltige Injektionslösungen mit dem Wirkstoff "Flunixin", bekannt.

Dazu gehört auch "Finadyne RPS 83 mg/ml" für Rinder, Pferde, Schweine. Warum wurde meinem kleinen Westie, der 91/2 Jahre alt ist, ein derartiges Medikament injiziert, trotz festgestellter Herzerkrankung!? Warum schweigt die Tierärztin und verhindert die Aufklärung?

Warum verfügt eine ausgewiesene "Kleintierpraxis" über "Finadyne RPS 83 mg/ml für Rinder, Pferde, Schweine?

Es gibt für Hunde zugelassene Präparate z.B. "Carprofen"

 

"Finadyne RPS 83 mg/ml" darf von Tierärzten nicht mehr verschrieben, angewendet oder verordnet werden.

Für mein kleines Westiemädchen leider zu spät! Am 07. 11. 2017 war das Leben von meinem kleinen Westiemädchen beendet!

 

"Flunixin-Meglium"

Diese Substanz wirkt hochgradig analgetisch, kann aber auch zu schweren gastrointestinalen und renalen Schäden führen. Bei der Katze ist die Halbwertszeit kürzer als beim Hund, trotzdem sollte das medikament aber bei beiden Spezies nur unter größter Vorsicht eingesetzt werden,

vor allem während der Zeit einer Anästhesie und Operation. Ein präoperativer Einsatz von "Flunixin-Meglium" muss in jedem Fall vermieden werden. In Modellen eines septischen Schocks konnte durch den Einsatz dieser Substanz ein Anstieg der Überlebensrate bei Hunden gezeigt werden, klinisch wurde dies aber nie bestätigt.

Eine umfangreiche Verwendung findet das Medikament bei Pferden mit Endotoxämie!

 

Nebenwirkungen der NSAIDs   ( wie z.B. "Finadyne RPS 83 mg/ml )

Die Toxizität der NSAIDs steht ebenfalls in Verbindung mit der Unterdrückung der Prostaglandinproduktion und Unterbrechung derjenigen Prozesse, bei denen sie beteilgt sind. Hauptsächlich führt dies zu unterschiedlichen Graden renaler Funktionsstörungen, gastrointestinaler

Reizzustände und Ulzerationen. Die Häufigkeit, mit der Nebenwirkungen auftreten, ist signifikant, und obwohl diese bisher bei Tieren noch nie klinisch dokumentiert worden ist, führt die Langzeittherapie mit NSAIDs beim Menschen in den Vereinigten Staaten zu so schweren Magengeschwüren, dass jedes Jahr ungefähr 7000 Personen daran sterben.

Weitere, bei Tieren zu beobachtende unerwünschte Wirkungen sind Blutdyskrasie ( z.B. durch Phenylbutazon), Leberschäden und die Verschlechterung kardialer Störungen auf Grund von Wasserretention. Daher ist es sehr wichtig, bei jedem einzelnen NSAID die Wirkung gegenüber der Toxizität abzuwägen, und zwar vor ihrem speziesspezifischen Einsatz!

 

Tierärzte sind dazu verpflichtet, den Patientenbesitzer über Nebenwirkungen, evtl. Unverträglichkeiten, von dem verabreichten Medikament, aufzuklären. Aus Liebe zu Ihrem Tier, fordern Sie Ihr Recht ein! Lassen Sie sich genau erklären, was für ein Medikament zur Anwendung kommt!

Mein 100%iges Vertrauen zu Wilmas Tierärztin, hat mein kleines Westiemädchen Wilma mit dem Leben bezahlt!

Schuldig fühle ich mich bis zum heutigen Tag, mein Leben wird nie wieder so sein, wie es mal war. Inzwischen sind 16 Monate vergangen, ich weine immer noch, jeden Tag.

 

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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