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Bild bei NOSVOX Der Anfang vom Ende

     Die Tierärztin von meiner Wilma  Zusammenhänge Teil 1-7

 

 

 

 

 

 

 

Meine Stellungnahme bzw. Richtigstellung zu dem Anhörungsbogen an die Tierärztin.

 

Der Anhörungsbogen an die Tierärztin vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, von dem zuständigen Sachbearbeiter, am 07. 06. 2018

 

 

Der zuständige Sachbearbeiter stellt fest:

 

„Nach meinen Feststellungen (amtliche Besichtigung Ihrer tierärztlichen Hausapotheke am

  1. 03. 2018 durch Fr. Dr. ….........(Amtstierärztin-LAVES) haben Sie folgende Ordnungswidrigkeiten begangen:

 

Die Feststellung/Ausführung von dem Sachbearbeiter ist nicht richtig.

 

Richtig ist:

 

Durch meine Anzeige bei LAVES, mit Zusendung der tierärztlichen Dokumentation ( als Beweis )

und meine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft, die einen Verstoß gegen das AMG § 56a festgestellt hat, erfolgte eine außerplanmäßige Kontrolle durch die Amtstierärztin/LAVES, der tierärztlichen Hausapotheke in der Kleintierpraxis, am 09. 03. 2018.

In einem Telefonat mit dem Juristen von LAVES, wurde mir mitgeteilt, dass die von mir beanstandeten Medikamente nicht aufgefunden wurden. Auch nicht die Umverpackungen der Medikamente. Belege, Lieferscheine, Rechnungen, wurden von der Amtstierärztin nicht kontrolliert.

( Wäre aber ihre Pflicht gewesen! ) (Warum wurden diese Unterlagen nicht überprüft?) Eventuell findet sich die Erklärung im Bußgeldbescheid!

Der Jurist von LAVES, erhielt von der zuständigen Amtstierärztin auch den Hinweis, dass die Tierärztin der Kleintierpraxis schon mal aufgefallen war wegen Medikamente und die Tierärztin sei beratungsresistent. So lautete die Erklärung durch den Juristen/LAVES.

Die Tierärztin betreibt aber noch eine Zweitpraxis, die nicht kontrolliert wurde!!!

 

Die von mir beanstandeten Medikamente wurden bei der außerplanmäßigen Kontrolle durch die Amtstierärztin/LAVES, nicht aufgefunden. Auch die Umverpackungen nicht! Belege, Lieferscheine,Rechnungen wurden nicht kontrolliert!

 

Warum wird durch den Sachbearbeiter/LAVES in dem Anhörungsbogen an die Tierärztin behauptet, durch die amtliche Kontrolle wurden die Ordnungswidrigkeiten festgestellt!?

Das widerspricht der Aussage des Juristen von LAVES.

 

Wie war es dem Sachbearbeiter/LAVES möglich, da die von mir beanstandeten Medikamente durch die Kontrolle der Amtstierärztin/LAVES nicht aufgefunden wurden, diese in dem Anhörungsbogen aufzuführen!?

 

Selbstverständlich durch meine Anzeige bei LAVES und Zusendung der tierärztlichen Dokumentation, wie auch durch die Feststellung der Staatsanwaltschaft, dass die Tierärztin gegen das Arzneimittelgesetz verstoßen hat.

 

Nun zu den Medikamenten. Der Sachbearbeiter führt auf:

 

Cobactan 2,5% Injektionslösung für Rinder und Schweine zugelassenes Tierarzneimittel.

Es gibt für Hunde zugelassene Tierarzneimittel mit Antibiotika gegen Infektionskrankheiten.

 

Finadyne RPS-Lösung für Rinder, Pferde, Schweine zugelassenes Tierarzneimittel.

Es gibt für Hunde zugelassene Tierarzneimittel.

Meine Berichtigung zu Finadyne:

Er schreibt Finadyne RPS-Lösung. Lösung sind Tropfen. Definitiv gibt es keine Finadyne RPS-Lösung/Tropfen.

Mein Hundemädchen hat Finadyne RPS 83 mg/ml Injektionslösung bekommen! So ist es auch auf der tierärztlichen Dokumentation vermerkt.

Also schon wieder eine falsche Angabe. (Warum?)

 

 

Der Sachbearbeiter führt weiter auf:

 

MCP Hexal-Injekt und MCP-Hexal Lösung (Humanarzneimittel) - Es gibt zugelassene Tierarzneimittel mit MCP zur Injektion und zur oralen Anwendung (Emeprid/Metomotyl/Vomend)

 

Es handelt sich um MCP-Hexal-Lösung 1 mg/ml. Die exakte Bezeichnung fehlt! ( Warum?)

 

 

Posifenicol C 1% AS ( Humanarzneimittel ) das hatte die Tierärztin vorrätig. Es wurde kein Rezept dafür ausgestellt!!

 

Novalgin Zäpfchen 300 mg (Metamizol) (Humanarzneimittel) das hatte die Tierärztin auch vorrätig.

Es wurde kein Rezept ausgestellt!!

 

Posifenicol C1% AS und Novalgin Zäpfchen 300 mg werden in dem Anhörungsbogen nicht erwähnt. Auf jeden Fall für mich nicht sichtbar.

 

Meine Erklärung dazu: Humanarzneimittel dürfen nur bei einem Therapienotstand verordnet werden. Das bedeutet, in Deutschland ist ein für Hunde zugelassenes Medikament nicht verfügbar.

Den Therapienotstand hat die Tierärztin schriftlich zu begründen, wenn sie ein Humanarzneimittel

auf Rezept in einer Apotheke beziehen möchte. Dieses Rezept legt der Patientenbesitzer in der Apotheke vor.

 

Dieses Prozedere gilt für MCP-Hexal, Posifenicol C 1% AS, Novalgin Zäpfchen 300 mg.

 

Die Tierärztin der ausgewiesenen „Kleintierpraxis“ hält auffallend viel „Humanpräparate“ vorrätig

wie auch Medikamente für Nutztiere ( Rinder, Pferde, Schweine usw.)

 

 

Aber es kommt noch besser!

 

 

Weiter führt der Sachbearbeiter/LAVES in dem Anhörungsbogen an die Tierärztin auf:

 

Am 05. 11. 2017 wurde meine Wilma mit MCP-Hexal-Injekt (Humanarzneimittel) behandelt und es wurde MCP-Hexal-Lösung (Humanarzneimittel) (wieder keine Angabe von 1mg/ml) abgegeben.

Dann behauptet er: Nach vorliegenden Informationen der Herstellerfirma Hexal lag zum Behandlungszeitraum für beide Humanarzneimittel keine gültige Zulassung vor. Verfalldatum der letzten ausgelieferten Chargen = 11/2016.

 

Das ist eine falsche Behauptung!

 

Richtig ist: Der Konzern Hexal, hat mir schriftlich bestätigt, dass es keine MCP-Hexal-Lösung 1mg/ml von Hexal auf dem Markt gibt und nie gegeben hat!

Im Jahr 2014 gab es den Rückruf der MCP-Hexal-Tropfen 4 mg/ml. Verfalldatum der letzten ausgelieferten Charge war der 11/2016!!

Und nur diese, genau diese schriftliche Information von dem Konzern Hexal, liegt dem Sachbearbeiter vor und nichts anderes. Diese schriftliche Information habe ich LAVES zukommen lassen. Warum also wieder eine falsche Behauptung von dem Sachbearbeiter/LAVES!?

 

 

Weiter liegt mir schriftlich von dem Konzern Hexal vor: MCP-Hexal-Injekt hatte am 05. 11. 2017 eine gültige Zulassung. MCP-Hexal-Injekt ist auf dem Markt weiter verfügbar.

 

Warum also behauptet der Sachbearbeiter/LAVES in dem Anhörungsbogen an die Tierärztin, beide Arzneimittel hätten keine gültige Zulassung zum Behandlungszeitraum gehabt. Dieses würde ihm schriftlich vorliegen! ( Was ja nicht stimmt )

 

 

 

Auf der tierärztlichen Dokumentation ist vermerkt: MCP-Hexal-Tropfen 1mg/ml.....diese Tropfen gibt es aber von Hexal nicht. Für mich liegt der Verdacht nahe, dass meine Wilma am 05. 11. 2017

MCP-Hexal-Tropfen 4 mg/ml bekommen hat. Aber anstatt 4 mg/ml wurde 1mg/ml angegeben!

Verfalldatum von 4 mg/ml war am 11/2016. Demnach hätte die Tierärztin ein abgelaufenes Arzneimittel ( und dann noch ein Humanpräparat ) abgegeben. Das wäre eine Straftat!!

 

Abgesehen davon, stellen Humanarzneimittel keinen Bezug zur tierärztlichen Hausapotheke dar!

 

Die intelligente Tierärztin ist nicht auf die Idee gekommen, dass ich sämtliche Medikamente sowie die Zulassung solcher, überprüfe! Und schon gar nicht, dass ich mich mit dem Konzern Hexal in Verbindung setze.

 

Im Jahr 2014 gab es den Rückruf aller MCP-Tropfen mit 4 mg/ml, von jedem Hersteller, also auch Hexal. ( Wegen gravierender Nebenwirkungen ) Humanmediziner und Apotheken wurden informiert.

Es gab aber keinen „Rote-Hand-Brief“ an Verbraucher!

 

Einige Zeit später brachten einige Hersteller von MCP-Tropfen nur noch mit 1mg/ml auf den Markt. Aber nicht der Konzern Hexal!

 

Um das Risiko zu vermeiden, dass „jemand“ bemerken könnte, MCP-Tropfen mit 4 mg/ml wurden zurückgerufen, hat die Tierärztin 1 mg/ml eingetragen. Nicht davon ausgehend, dass „jemand“, in dem Fall ich, auf die Idee kommt zu überprüfen ob es von Hexal die MCP-Tropfen mit 1 mg/ml auf dem Markt gibt! Nach dem Motto, wer überprüft das schon!!! Patientenbesitzer ganz sicher nicht!

 

Offen bleibt, wer hat der Tierärztin diese Humanarzneimittel verkauft! Sie sind rezeptpflichtig!

Zur Eigenanwendung, kein Bezug zur tierärztlichen Hausapotheke, ist  eine Straftat!

 

Bis bald......

 

Weiter geht es in den nächsten Tagen mit dem Bußgeldbescheid an die Tierärztin!

 

 

 

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